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L-111-036 Protestanten im katholischen Herzogtum Westfalen?

Beginn Mi. 21.06.2017, 16:30 - 18:00 Uhr
Kursgebühr 5,00 €
Dauer 1 Termin / 2 Ustd.
Kursleitung Michael Gosmann

In Kooperation mit der senaka
Das "kurkölnische Herzogtum Westfalen" wurde bis zur Säkularisation 1803 vom Kölner Kurfürsten und Erzbischof regiert. Seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 galt der Grundsatz "cuius regio - eius religio" ("Wes das Land, des der Glaube"). Danach gab der Landesherr die Konfession seiner Untertanen vor. Bis 1803 waren das Herzogtum und seine Regierungshauptstadt Arnsberg daher rein katholisch. Dennoch hat es von Seiten der Kölner Landesherren Hermann V. von Wied (reg. 1515-1547) und Gebhard I. Truchsess von Waldburg (reg. 1577-1583) zwei, allerdings erfolglose Versuche gegeben, hier den Protestantismus einzuführen. Bis in das 17. Jahrhundert gab es auch noch evangelische Gläubige und später natürlich auch Protestanten, die im Herzogtum Westfalen ansässig wurden. Der Vortrag beschreibt die Reformationsversuche und ihre Auswirkungen auf das Deutsche Reich. Exemplarisch werden auch Protestanten vorgestellt, die hier lebten.

Bitte beachten: Um Anmeldung wird gebeten. So können wir Sie bei kurzfristigen Veränderungen informieren.




Kursort

Klosterstraße 11
59821 Arnsberg

Termine

Datum
21.06.2017
Uhrzeit
16:30 - 18:00 Uhr
Ort
Arnsberg, Kloster Wedinghausen, Stadtarchiv, Klosterstr. 11