. Australien hat Fakten geschaffen, Frankreich ringt um neue Regelungen, und auch in Deutschland wird die Debatte immer intensiver geführt: Sollten soziale Medien für Jugendliche stärker eingeschränkt oder sogar verboten werden? Welche Folgen hätten solche Maßnahmen – und wären sie überhaupt umsetzbar?
Diesen Fragen widmet sich die vhs Arnsberg/Sundern im Rahmen der Digitalwoche, die vom 22. bis 28. Juni 2026 stattfindet. Am Dienstag, 24. Juni 2026, lädt die VHS zu einem informativen und diskussionsreichen Abend unter dem Titel „Social -Media-Verbot für Jugendliche?“ ins Peter-Prinz-Bildungshaus in Arnsberg ein.
Soziale Medien prägen den Alltag vieler junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, der Information und Unterhaltung, sind aber zugleich Orte von Orientierung, Zugehörigkeit und Selbstausdruck. Gleichzeitig stehen Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat immer wieder in der Kritik. Themen wie Cybermobbing, Hassrede, Desinformation, Radikalisierung und der Verlust der Kontrolle über persönliche Daten sorgen bei Eltern, Schulen und Politik gleichermaßen für Diskussionen und Sorgen.
Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Argumente sowohl für als auch gegen stärkere Beschränkungen sozialer Medien für Jugendliche. Dabei geht es um Fragen des Jugendschutzes, um gesetzliche Möglichkeiten der Plattformregulierung sowie um die Bedeutung von Medienkompetenz in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Ebenso werden Informationsfreiheit, Meinungsfreiheit und digitale Teilhabe in den Blick genommen.
Referent des Abends ist Hans-Peter Dürhager. Der Medienpädagoge, politische Bildner und Filmemacher beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Kommunikation in digitalen Medienwelten. In Seminaren, Workshops und Fortbildungen für Jugendliche und Erwachsene arbeitet er zu Themen wie Fake News, Hate Speech, Extremismusprävention und kritischer Medienkompetenz. Die Befähigung zu einem reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit Medien sowie die aktive Mediengestaltung stehen dabei im Mittelpunkt seiner Arbeit.
„Die Diskussion um soziale Medien wird häufig sehr emotional geführt. Unser Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen“, erläutert Helen Schreiber, Fachbereichsleiterin der vhs Arnsberg/Sundern.
Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, ältere Jugendliche sowie alle Interessierten, die die aktuelle Debatte besser verstehen und fundierte Einblicke in die Chancen und Herausforderungen digitaler Medien erhalten möchten.
Veranstaltungsdaten
Social -Media-Verbot für Jugendliche?
Kursnummer AE550-249
Dienstag, 24. Juni 2026
19:00 bis 20:30 Uhr
Peter-Prinz-Bildungshaus
Ehmsenstraße 7
59821 Arnsberg
Hier geht´s zur Anmeldung!

