Zur Geoökologie des Arnsberger Waldes
In Kooperation mit der senaka.
Der Arnsberger Wald ist den Naturräumlichen Einheiten des Nordsauerländer Oberlandes und des Niedersauerlandes zuzuordnen. Er bietet beste Voraussetzungen für einen einzigartigen Naturraum. Die vorherrschenden silikatischen Festgesteine aus dem Karbon sowie der Massenkalk aus dem Mitteldevon werden häufig durch jüngere Deckschichten überlagert. Die Gesteinsvielfalt umfasst auch holozäne Auensedimente und Torf, das Substrat der Moore. Entsprechend der Gesteinsverbreitung wird der größte Flächenanteil des Arnsberger Waldes neben flachgründigen und staunassen Böden von basenarmen, steinhaltigen Braunerden eingenommen. In Abhängigkeit von Gestein und Vegetation haben sich unterschiedliche Humusformen gebildet. Entlang der sehr zahlreichen Wasserläufe treten Auen- und Grundwasserböden auf. Moorbodenstandorte sind zumeist kleinflächig ausgebildet. Für die Wasser- und Nährstoffversorgung der vielfältigen Waldvegatation sind abgesehen vom Mineralboden die organischen Auflagen und der klüftige Gesteinsuntergrund von Bedeutung. Wald und Böden sind durch jahrhundertelange anthropogene Nutzung, Bachbegradigungen und forstliche Entwässerung, atmosphärische Stoffbelastungen, Sturmschäden, Waldbrände sowie Dürre und Borkenkäferbefall erheblichem Stress ausgeliefert. Hinzu kommen extreme Boden-Schadverdichtungen und Bodenerosion als Folge der Schadholzräumung vergangener Jahre sowie die Auswirkungen im Zuge des neuerlichen Ausbaus der Windkraft im Wald.
Status: Plätze frei
Kursnr.: AF104-108
Beginn: Mi. 18.11.2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Arnsberg, Peter Prinz Bildungshaus, Ehmsenstr. 7
Gebühr: 7,50 €
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
18.11.2026
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Uhrzeit:
18:00 - 19:30 Uhr
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Wo:
Arnsberg, Peter Prinz Bildungshaus, Ehmsenstr. 7
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